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Lippisch "Rhöngeist Professor"

 
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Olli
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MessagePosté le: 13/03/2019 18:28    Sujet du message: Lippisch "Rhöngeist Professor" Répondre en citant

Hallo,

Leider habe ich dieses mal keinen Baupartner gefunden
selbst nicht im kleineren Maßstab Confused
Nicht mal mein Freund Manne konnte ich begeistern Crying or Very sad

Ich möchte euch hier mein neues Projekt vorstellen,
die "Mozwoa" muß noch ein bisschen warten Wink
Es handelt sich hierbei um den von Lippisch, für die
RRG, konstruierten "Rhöngeist Professor" oder aber auch
RRG Professor.




hier der Professor schon mit breiteren Flügelenden
jedoch noch mit altem Höhenleitwerk

Einige Worte zu Konstrukteur

Alexander Lippisch 02.11.1894* in München 11.03.1976+ Iowa/USA
Obwohl Alexander Lippisch später als Konstrukteur und Theoretiker der Nurflügelflugzeuge wie der Me 163 Komet bekannt wurde, begann er 1914 als "ungelernter" Aerodynamiker bei Dornier zu arbeiten. Dort eignete er sich die zu jener Zeit bekannten theoretischen Grundlagen der Aerodynamik von Flugzeugen selbstständig an. Durch die Folgen des Kriegsendes im Jahre 1918 musste er jedoch seine Studien abbrechen und war gezwungen, sich anderen Themengebieten als dem Motorflug zu widmen.

Und so begann Lippisch ab 1921 auf der Wasserkuppe an einer Reihe von Gleit- und Segelflugzeugen mit zu konstruieren und mitzuarbeiten. Hier lernte er Gottlob Espenlaub (1921) und später Fritz Stamer (1923) kennen, mit denen er eine Reihe gemeinsamer Entwürfe baute. Auf Wirken von Oskar Ursinus wurde Lippisch 1925 Leiter der Technischen Abteilung des Forschungsinstitutes der Röhn-Rossitten-Gesellschaft (RRG) auf der Wasserkuppe und hatte so maßgeblichen Anteil an der Konstruktion von Schulflugzeugen. Eine ganze Reihe von Schulgleiter-Konstruktionen aus den Jahren 1921-1935 werden ihm zugerechnet. Danach wandte er sich mehr den motorisierten Enten- und Deltaflugzeugen zu, (wie auch meinen Storch Marabu VIII), mit deren Konstruktion er weltweit bekannt wurde.

„Der Professor“

Der Professor war die dritte Lippisch-Konstruktion, für die die Rhön-Rossitten-Gesellschaft (RRG) ab dem Jahre 1927 Pläne vertrieb. Der Erstflug erfolgte 1928.
Die Konstruktion bestand aus einem Vollholzrahmen bedeckt mit einer Mischung aus Sperrholz und Stoff. Der Flügel war dreiteilig aufgebaut und das Höhenruder als Pendelleitwerk ausgeführt..
Die Segler konnten im Verein selbst gebaut werden. Der „Professor“ ist die höchste Leistungsstufe in der Reihe R I «Zögling» (für die Anfängerschulung), R II «Prüfling» (für Fortgeschrittene) und R III «Professor» für den Leistungssegelflug.

Weiterhin wurde beim «Professor» zum ersten Mal ein Variometer eingesetzt, wodurch Kronfeld der erste Wolken-Thermik Flug mit 3 Stunden Dauer gelang. Der Segelflug konnte nun seine Wiege, den Hang, verlassen und auf Strecke gehen.

Wie hoch die Anzahl der gebauten «Professoren» war, so hat sich noch niemand auf eine Zahl festgelegt. Zahlreiche Exemplare wurden im In- und Ausland gebaut und allein in England 5 Exemplare zugelassen. Eines dieser Flugzeuge hat als erster Segler den Ärmelkanal überquert.
Nach dem Professor I 1928 folgte der Professor II, da der Professor I die Angewohnheit hatte im langsamen Kreisflug über die Fläche abzukippen wurde beim Professor II 1929 das Profil des Aussenflügels verbreitert und er bekam auch breitere Querruder.
Ebenso wurde das Pendelleitwerk auf gedämpftes Leitwerk umgerüstet

Daten

Rüstmasse: 166kg
Flugmasse: 246kg
Flügelfläche 18,6m²
Flächenbelastung:13,2kg/m²
Streckung 14

Der Nachfolger des „Professor`s“ war die Wien.

Wie komme ich zum Modell

In erster Linie möchte ich erst einmal dokumentieren
wie ich zu so einer Konstruktion komme, nach der ich
dann so ein Modell bauen kann, bzw. zu Fräsdaten erhalte, wenn
sie den benötigt werden Wink
Anfangen zu bauen oder vielmehr anfangen zu fertigen
von Teilen, werde ich wohl erst Mitte 2019-2020.

Da ja meistens keine Unterlagen zu bekommen sind, müssen
Bilder und einige Riss-Zeichnungen reichen.
Da ich mich mit 3D leider nicht auskenne, konstruiere ich meine
Modelle immer nur in 2D, dass hat bisher eigentlich immer sehr
gut geklappt Very Happy Very Happy

So nun noch einige Daten zum Modell die ich anstrebe,

Maßstab 1:2,5 mein Lieblingsmaßstab gell "Matzi" Laughing
Spannweite 6,40m
Rumpflänge 2,80m
Gewicht ca. 18kg wenn überhaupt

Es wird wie beim Original einen Dreiteiligen abgestrebten Flügel
geben.
Ich neige im Moment dazu den Tragflügelmittelteil
in Spreisselrippen zu bauen und die Tragflächenenden
in gefrästen Rippen, aber mal sehen was kommt, ist
noch lange nicht so weit.
Besonders möchte ich mich hier schon mal vorab
bei Uwe Heuer bedanken, der mir schon mal den
Profilstrak berechnet hat Very Happy Very Happy

Und hier noch ein Paar Bilder nach denen ich konstruiere Wink

Gruß Olli















Nachweise: Wikipedia, Martin Simons Segelflugzeuge 1920-1945 und Riedels
Buchreihe Erlebte Rhöngeschichte



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MessagePosté le: 13/03/2019 19:48    Sujet du message: Répondre en citant

> super Maßstab! Cool
Wird sicher wieder ein tolles "Olli-Projekt": feinste Sahne!
Falls Du Infos aus dem Jacobs-Buch v P. Ocker brauchst: bitte melden!
Viel Spaß beim Bauen! [scie]

PS: bei der "Mozwoa" würde ich gerne mitmachen - grad im M 1:2,5!
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Olli
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MessagePosté le: 13/03/2019 20:14    Sujet du message: Répondre en citant

Citation:

PS: bei der "Mozwoa" würde ich gerne mitmachen - grad im M 1:2,5![/i]


Dann fang schon mal an, sind etwa 148. Rippen und 29. Spanten zu bauen Laughing

Gruß Olli



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MessagePosté le: 14/03/2019 13:37    Sujet du message: Répondre en citant

> da Lob ich mir die Espenlaubflieger:
bei der E9 sind`s auf 24 m Spannweite (im Original) nur 64 Rippen!
OK - er war nicht so erfolgreich, aber er ist geflogen! Laughing

BG martin
(Details sinnvoller Weise per PN!)
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Olli
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MessagePosté le: 15/03/2019 17:15    Sujet du message: Répondre en citant

Hallo,

so nun mal ein bisschen Erklärung, wie ich z.B.
zu den Spanten komme Wink
Es geht erst mal darum den Grundriss festzulegen.
Eigentlich ganz einfach, kennt evtl. der ein oder andere
noch aus der Schule, es ist eine Art der 3.Tafel Projektion Wink
Natürlich mache ich mir nicht überall farbige Linien (die dienen nur der
Veranschaulichung) sondern
nehme mir in mein Programm ein Rechteck was ich mir auf meine
Draufsicht lege und lege die Breite des Spantes fest, den ich bearbeiten
möchte, dann drehe ich in um 90° und lege in auf die Seitenansicht und
passe gegebenenfalls die Höhe an und passe die Eckpunkte an, an denen
die Stringer liegen. Fertig ist der Umriss des Spantes.
Eigentlich brauche ich so nicht viel mehr als 1.Std bis ich auf alle
Spanten gekommen bin, eine kleine Hilfe gibt es noch (Hilfslinien) Wink Very Happy

Gruß Olli


Hier eine kleine Veranschaulichung




und noch mal ein Bild von damals Very Happy





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MessagePosté le: 16/03/2019 19:02    Sujet du message: Répondre en citant

Alle Spanten Umrisse fertig Wink

Gruß Olli






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MessagePosté le: 17/03/2019 12:17    Sujet du message: Répondre en citant

Hallo,

hab zwischendurch mal etwas rum probiert,
so könnten die Rippen des Flügelmittelteils
aussehen Wink





Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig, wie die Ruder angeschlagen
werden sollen, entweder mit Ruderspalt unten mit Drehpunkt ziemlich oben,
oder mit runder Nase am Ruder und Drehpunkt mittig [humm] [humm]

Gruß Olli



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Johannes
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MessagePosté le: 17/03/2019 17:45    Sujet du message: Répondre en citant

Hi Olli ,
wie waren denn die Ruder beim Original angeschlagen?





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Olli
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MessagePosté le: 17/03/2019 17:49    Sujet du message: Répondre en citant

Hi Johannes,

wenn ich das wüsste [humm]

Gruß Olli



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